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Geschäftsplan Deutschland

Wie sieht Deutschlands Zukunft aus, wenn man sie wie die eines Unternehmens plant? Auf welche Stärken kann das Land bauen, wie schnell werden die Wettbewerber sein und was muß Deutschland heute tun, um am Ende der Planperiode 2033 erfolgreich zu sein? Die Antworten gibt der Geschäftsplan Deutschland. Er zeigt eine Alternative zur nur kameralistischen Haushaltskonsolidierung, nämlich die nachhaltige Rückkehr einer Volkswirtschaft, deren Bürger zuversichtlich in eine wohlhabende Zukunft schauen und stolz darauf sind, in Deutschland zu arbeiten und zu leben.


Geschäftsplan Deutschland

Der Vorgänger dieses Projekts, der Geschäftsbericht Deutschland AG, wurde 1999 mit 14.000 verkauften Exemplaren zum Bestseller. Der Erfolg beruhte damals auf einer verfremdenden Sicht auf die wichtigsten Probleme der deutschen Volkswirtschaft: Staatsverschuldung, demographische Veränderung, strukturelle Wachstumsschwäche. Indem die öffentlichen Haushalte durchgängig mit den Begriffen und den analytischen Methoden der Betriebswirtschaft analysiert wurden, gewann der Leser einen unverstellten, schonungslosen Blick auf die langfristigen Herausforderungen unseres Gemeinwesens. Das Fazit damals war ebenso knapp wie erschreckend: Als Unternehmen wäre die Deutschland AG insolvent.


Inzwischen hat das öffentliche Bewußtsein über diese Herausforderungen zugenommen, das Expertenwissen unter den Politikern ist gestiegen; und einschneidende Reformen (Rentenkürzungen, Hartz IV) sind umgesetzt worden. Dennoch hat sich keine Entspannung eingestellt. Im Gegenteil, die implizite Verschuldung – wie sie z.B. Deutschland Denken! Partner Prof. Bernd Raffelhüschen an der Universität Freiburg ermittelt, hat sich auf 324% des BIP verdoppelt. Die Mächtigen sehen paralysiert zu, wie die Herausforderungen schneller wachsen, als sie diese meistern können. Ein Land, das vor 20 Jahren unangefochten zu den wirtschaftlich stärksten Nationen der Welt gehörte, findet sich heute meist im hinteren Drittel der OECD wieder.


Dringender denn je brauchen wir Lösungen, die nicht nur richtig, sondern auch politisch umsetzungsfähig und vor allem vermittelbar sind. Ein Unternehmen in einer ähnlich prekären Situation würde jetzt von seinen Eigentümern gebeten, einen Geschäftsplan zu erstellen, um das Kerngeschäft gesunden zu lassen. Für unseren Staat ist das Kerngeschäft der Wohlstand seiner Bürger: Er muß Freiheit und Sicherheit nicht nur heute sondern auch in Zukunft gewährleisten. Eine solche Strategie, mit deren Hilfe die Deutschen auch in 25 und 50 Jahren erfolgreich an der Entwicklung der Menschheit partizipieren, präsentiert der Geschäftsplan Deutschland .


Ein Unternehmen, das die Basis für zukünftigen Erfolg legen will, muß allerlei Überlegungen anstellen: Welche Stärken und Schwächen es hat, welche Märkte es bearbeiten will, wie es sich in der globalen Arbeitsteilung positionieren will, und schließlich wie sich die Konkurrenz verhält. Am Ende dieses Überlegungsprozesses steht aber immer dieselbe Frage: welche Ressourcen – Kapital und Personal – eingesetzt werden müssen, um diese Ziele zu erreichen. Kein Unternehmen würde erwarten, Erfolge zu erzielen, ohne vorher zu investieren.


Unser Staat handelt so, als würde diese Logik für ihn nicht gelten, denn schon seit Jahrzehnten fallen Art und Menge der Investitionen hinter das langfristig Notwendige zurück. Dabei handelt es sich hier nicht nur um die Sachinvestitionen im Sinne der Verfassung, sondern vor allem um die viel notwendigeren Investitionen in Humanvermögen. Das ist der zentrale Punkt des Geschäftsplan Deutschland: Welche Investitionen in Humanvermögen und Rahmenbedingungen für dessen maximale Produktivität sind heute notwendig, um morgen mit den Chinesen und Amerikanern noch an einem Tisch sitzen zu können?


Wir fordern:
-10 Millionen mehr Erwerbstätige bis 2033.
-Verdopplung der Akademikerarbeitsplätze bis 2033.
-Vervierfachung der Hochschulabsolventen und der Weiterbildungen bis 2033: Wer noch kein Hochschulstudium hat, muss es auch mit 40Jahren noch erlangen können.
-1 Millionen qualifizierter Einwanderer bis 2033 anstatt nur 20.000 heute.


Weitere Informationen zu dem Buch "Geschäftsplan Deutschland finden sich unter www.geschaeftsplan-deutschland.de.